Meine Liebe zu Pferden habe ich bereits im Alter von 4 Jahren entdeckt. Ich begann wie jedes Kind mit Ponyreiten und entwickelte mich dann weiter zum leidenschaftlichen Dressurreiter.

Ein eigenes Pferd besaß ich nie, aber ich durfte meine Erfahrung mit tollen und weniger tollen Schulpferden und vor allem mit verschiedenen Reitbeteiligungen machen.

Meine größte Erfahrung habe ich mit meinem ehemaligen Therapiepferd Aladin gemacht, den ich selber in den Grundgängen und der Dressur, sowie in der Bodenarbeit nach Parelli ausgebildet habe.

   Dieses Pferd hatte einen absolut sauberen und klaren Charakter, jedoch sein Bewegungsapparat ließ sehr zu wünschen übrig. Er kompensierte dies aber durch seinen Willen und Freude an der Arbeit.

   Aladin hat mich dann ins Grübeln gebracht – Warum er wohl so steif und zum Teil widersetzlich beim Reiten ist?

   Er hat mir dann gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur den Menschen und ihre Gebrechen zu behandeln, sondern dass die Pferde das gleiche Recht haben, gesund und vital zu sein. Die Probleme nicht nur beim Reiter oder dem Material suchen, sondern auch mal das Pferd genauer unter die Lupe zu nehmen.

Sie sprechen eine klare Sprache mit uns, nur wir müssen diese verstehen!